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Schweinfurt (04.11.2009) -Ab dem 21. November findet in der „Kunststation am Hauptbahnhof“ eine Ausstellung mit über 15 jungen Künstlern aus Mainfranken statt.

Für  die  Dauer  von  mehr  als  zwei  Monaten  werden unterschiedliche Kunstwerke, wie Malereien, Skulpturen, Grafiken, ein  abstrakter Weihnachtsbaum  oder  auch  ein  Snowboard  unter  dem  Thema  „Seelenspiegel“  in  der  Galerie  von  Gerhard  R.  Göbel ausgestellt.   Weitere   Highlights   der   vielseitigen Ausstellung   sind   Live   T-Shirt-Druck,   diverse Kunstkurzfilme und Live Musik an unterschiedlichen Tagen. 

Die  Künstler  stammen  zum  größten  Teil  aus  dem  Umfeld  der  Musikgemeinschaft  „Tonquadrat“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen aus der Region Mainfranken zum kreativen Arbeiten  anzuregen  und  zu  fördern.  „Im  Laufe  der  Zeit  haben  wir  immer  mehr  gemerkt,  wie  sich unsere Musiker auch über visuelle Medien ausdrücken wollen und das mit ebensoviel Leidenschaft, wie  sie  Musik  produzieren“,  erzählt  Marc  Bieringer,  einer  der  Organisatoren  des  Tonquadrats. Deshalb  war  es  für  das  Tonquadratteam  folgerichtig  auch  diese  kreative  Ader  ihrer  Schützlinge anzuzapfen   und   freien   Lauf   zu   lassen.   Hinzu   kamen   einige   Künstler   aus   dem   Tonquadrat Freundeskreis,  sowie  aus  dem  Künstlerpool  von  Gerhard  R.  Göbel,  Inhaber  der  Kunststation  am Bahnhof.

Der  Titel  „Seelenspiegel“  drückt  für  die  Macher  des  Ausstellungsspektakels  den  Vorgang  aus,  über Kunst und Kreativität seinem Innern  – seiner Seele - Ausdruck zu verleihen. Das entstandene Werk ist  ein  Abbild  des  Künstlers,  ohne  seine  äußere  Hülle  und  gesellschaftlich-oberflächlichen  Raster. Gleichzeitig bietet  der  "Seelenspiegel"  den  jungen  Menschen  auch  die  Möglichkeit,  sich  selbst auszudrücken  und  Individualität  zu  leben,  in  einer  immer konformistischeren  Welt.  Man  darf  also gespannt sein, was dem Besucher von den Künstlern durch den „Seelenspiegel“ offenbart wird.

Mit  der  „Kunststation  am  Hauptbahnhof“  und  dem  selbsternannten  Kulturnetzwerker  Gerhard  R. Göbel  haben  die  jungen  Künstler  nun  den  idealen  Partner  gefunden,  um  ihre  Kunstwerke  zu präsentieren.    Vom  21.  November  bis  zum  30.  Januar  wird  die  Kunststation  65 Tage lang am  Hauptbahnhof  die zweigeteilte Ausstellung unter dem Titel „Seelenspiegel“ beherbergen. Aufgrund der großen Anzahl junger Künstler muss die Ausstellung in zwei Teile aufgegliedert werden. Ausstellungswechsel ist am 20.  Dezember.  So  wird  die  kleine  Kunststation  ab  Ende  November  vor  junger  und  tiefgründiger Kreativität nur so strotzen.

Im ersten  Teil der Ausstellung  gibt es Illustrationen  auf Holz im Streetart Stil von Paulina Quintana Jornet  zu  bewundern,  indianische  Stickerei  und  Schmuck  von  David  Vissintainer,  sowie  live  T-Shirt Druck  von  Christian  Kuhn.  Marco  Moccia  präsentiert  Plakate  mit  experimenteller  Typographie, Sandra (San-Art) hat das Thema Seelenspiegel in verschiedene Gemälde umgesetzt (Acryl, Collagen, Modellierungen)  und  auch  Christine  Dumbsky  gibt  einen  Einblick  in  ihre  Welt  der  Erotic-Art  und Bodypaintings.

Benskij beschäftigt sich im zweiten Teil der Ausstellung (ab dem 20. Dezember) in seinen Gemälden mit  dem  „Spiegelbild  des  eigenen  Individuums  im  Kollektiv“  und  der  Absurdität  des  Lebens  selbst.  Juck  Boris  formt  zum  Thema  Seelenspiegel  Skulpturen  an,  genauso  wie  Max  Leicht,  der  seine Skulpturen aus Holz fertigt und zusätzlich Bilder und Photos ausstellt. Von Anne Hess-Willmer  Philipp Katzenberger  gestaltet  mit  seinen  unverwechselbaren  Character-Designs  ein  Snowboard  und  Boris Maximowitz bringt als weiteres Highlight einen abstrakten Weihnachtsbaum mit in die Kunststation am  Bahnhof.  Auch  Christina  Matern  und  Philip  Kleinhenz,  die  die  Ausstellung  mitorganisieren, spiegeln ihr Seelenleben durch Bilder und Collagen auf Pappkartons und Leinwänden wieder.

Umrahmt  wird  die  Ausstellung  von  zahlreichen  Sonderveranstaltungen,  die  vom  „Tonquadrat“  zu musikalischen  Happenings  umfunktioniert  werden.  Zur  Eröffnung  am  21.  November  findet  eine Vernissage  mit  zahlreichen  live  Musikacts  und  einer  Aftershowparty  in  den  Räumlichkeiten  der Kunststation  statt. 

„Wer  das  Tonquadrat  kennt,  weiß,  dass  es  bestimmt  nichts  alltägliches  auf  die Ohren  geben  wird“,  verspricht  Sebastian  Kuhn,  ein  weiterer  Tonquadrat-Organisator.  Beginn  der Vernissage   ist   um   21:00   Uhr.   An   den   Adventwochenenden   finden   Samstags   sogenannte Verkaufsausstellungen  statt,  die  von  weiteren  ausgefallenen,  musikalischen  Einlagen  umrahmt werden. 

Öffnungszeiten: Di – Fr von 16 – 18 Uhr, Sa. 11 – 16 Uhr, oder nach Anmeldung (Tel. 0151/21725026)

Weitere Informationen auf www.tonquadrat.de
 
Termine im November:

21. November:  Vernissage mit Musikeinlagen und Aftershowparty
Lineup: Laborinsel, Fussl, maak & benskij, Sascha, Stefi, Dustin
28. November:  1. „Verkaufsausstellung“
 
Termine im Dezember:

5. Dezember:    2. „Verkaufsausstellung“
6. Dezember:    Nikolausfeier –  Kinderbilderversteigerung – Kindergeschenke von Knecht Ruprecht
12. Dezember:  3. „Verkaufsausstellung“
20. Dezember:  Finissage & Vernissage vom zweiten Teil (Zwischissage)
 
Termine im Januar
9. Januar:           4. „Verkaufsausstellung“
30. Januar:         Finissage

Quelle: Michael Horling

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